Der Sommer zwingt das Klima der Zukunft – vor allem die Hitzeentwickung und was dagegen getan werden kann – in den Fokus.

Aus der Studie zur Klimaanpassung:

„Die Jahresmitteltemperatur im Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald lag in der Ver-
gangenheit zwischen 6-7º°C im Schwarzwald und 10 -11º°C in der Oberrheinebene.
Für alle Gemeinden im Landkreis wird zum Ende des 21. Jahrhunderts eine mittlere
Erhöhung der Jahresmitteltemperatur um ca. 4º°C prognostiziert. Die Gemeinden in
der Oberrheinebene müssen dann mit einer Jahresmitteltemperatur von über 14º°C
rechnen..“

und aus dem Maßnahmenkatalog:

„Dem Hitzestress am Tage kann vor allem durch Beschattung, aber auch durch Entsiegelung und
Wasserspiele/offene Wasserflächen entgegengewirkt werden. Bäume mit großer Krone sind das
wirksamste Element zur Gestaltung kühler Orte am Tage. Neben den Wohnsiedlungen sollte der
Fokus der thermischen Optimierung am Tage auch auf den öffentlichen Raum sowie auf
Gewerbegebieten liegen, da sich hier am Tage zahlreiche Personen aufhalten. Wasserversorgte
strukturreiche Grünflächen (mit Bäumen, Sträuchern) wirken sich tagsüber durch ihre
Verdunstung positiv auf das Umgebungsklima aus und erhöhen durch ihren Schattenwurf die
Aufenthaltsqualität.

Kennzeichnend für den Landkreis sind große Waldflächen (ca. 50% der Kreisfläche), welche als
Naturräume wertvollen Erholungsraum bieten und gleichzeitig auch als Frisch- und
Kaltluftlieferant dienen. Diese Flächen zu erhalten, sollte nicht nur zum Erhalt der touristischen
Attraktivität priorisiert werden.“

Damit tritt der Schutz des Waldes und die Naherholung am See noch weiter in den Vordergrund!